Wahl am 15. März 2017 in den Niederlanden

Erleichterung in Europa: Der jetzige Ministerpräsident Mark Rutte kann weiterregieren, muss aber neue Koalitionspartner finden. Der EU-Gegner Geert Wilders kommt laut Hochrechnung zwar immer noch auf Rang zwei, bleibt aber hinter den Prognosen zurück.

EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Markt Rutte auf Malta, Foto: Europäische Kommission

Bei der Parlamentswahl am 15. März 2017 erreiche die rechtsliberale Partei von Ministerpräsident Mark Rutte mit 21,2 Prozent die Mehrheit, hat aber deutlich im Vergleich zur vorigen Wahl 2012 verloren. Nach Hochrechnungen vom Donnerstagmorgen deutet alles auf eine neue Regierung unter der Führung von Rutte hin. Aber die Koalitionsbildung dürfte wegen der zersplitterten Parteienlandschaft kompliziert werden. Politiker in Deutschland und in anderen europäischen Ländern zeigten sich erleichtert über denWahlausgang.

Das Ergebnis dieser Wahl ist eine Inspiration für viele“, kommentierte Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäische Kommission das so Juncker weiter. Bauen wir zusammen an einem starken Europa.“ Er freue sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Rutte, insbesondere auf die gemeinsame Arbeit an der Zukunft Europas, so Juncker.

Weitere Informationen:

Glückwunschschreiben von Präsident Juncker an Ministerpräsident Rutte

Die Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders kam auf 13,1 Prozent. Auf dem dritten Platz liegen mit 12,6 Prozent die Christdemokraten. Knapp dahinter kommen die linksliberalen Democraten 66 mit 12,1 Prozent.