Lebendiges Europa: 20 Jahre Europäischer Freiwilligendienst im Kreis Steinfurt

Vor 20 Jahren startete der Europäische Freiwilligendienst im Kreis Steinfurt. Das europe direct Informationszentrum gratulierte dem Jugendamt, das am 9 Mai, dem Europatag zu einer kleinen Feier ins Tecklenburger Kreishaus geladen hatte. Im Mittelpunkt stand eine interessante und lebhafte Zeitreise mit ehemaligen und aktuellen Freiwilligen aus verschiedenen europäischen Ländern.

Ehemalige Freiwillge aus Lettland, Litauen und Frankreich erzählten von ihren Erlebnissen

Aktuell engagieren sich Freiwillige aus Italien, Lettland, Litauen, Russland und Ungarn im Kreis Steinfurt

Ludger Vorndieck überreichte den Tutoren der Sozialen Projekte Präsente

Hannah Gebel von der Nationalen Kontaktstelle überreichte Zertifakte für den Europäischen Freiwilliegendienst als Anerkannter Träger und Einsatzstelle

Seit dem Startschuss 1997 hat der europäische Freiwilligendienst über 300 junge Menschen aus dem europäischen Ausland betreut, die sich für ein Jahr in den verschiedensten sozialen, kulturellen und ökologischen Projekten im Kreis Steinfurt engagieren. Die meisten jungen Leute kamen aus dem osteuropäischen Raum wie Polen, Ungarn und den baltischen Staaten.

Aber auch der Westen Europas war vertreten und Menschen aus verschiedenen Ländern lernten sich kennen und lieben, wie Niklas aus Frankreich und Olga aus Lettland. Heute haben sie drei Kinder und leben in Deutschland. Einig waren sich die Freiwilligen darin, dass ein Jahr optimal für einen Auslandsaufenthalt sei und sie die gemachten Erfahrungen niemals missen möchten. Man lernt sich kennen mit allen Vorteilen aber auch Schwierigkeiten, die ein enges Zusammensein unterschiedlicher Charaktere mit sich bringe.

Neben der Unterstützung vor Ort entsendete der Freiwilligendienst auch über 200 Jugendliche in andere europäische Länder. Standen in ersten Jahren besonders Spanien und Großbritannien hoch im Kurs, so gewinnen zunehmend die osteuropäischen Länder an Beliebtheit.

Hubert Scharf, Vorsitzender der Europa Union Steinfurt, zeigte sich begeistert über das Engagement der jungen Menschen: „Ihr seid das Salz in der Suppe Europas“.

Ludger Vorndieck vom Europabüro  bedankte sich mit einer kleinen Anerkennung bei den Tutoren der sozialen Projekte, die flexibel die Jugendlichen entsprechend ihren Möglichkeiten in ihre Arbeit einbinden.

Hannah Gebel vom Eurobüro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und Nationale Kontaktstelle für Erasmus, aus dem sich der Freiwilligendienst finanziert, brauchte als Geschenk zwei Zertifikate für das Jugendamt zu Feier mit: Anerkannter Träger und Anerkannte Einsatzstelle für den  Europäischen Freiwilligendienst. Die Bedeutung des

Zum Abschluss ließen die Gäste EU-Ballons mit ihren Wünschen in den Himmel fliegen.