Zukunft Europas

Jochen Pöttgen, Leiter der Regionalvertretung der Europäischen Kommission in Bonn, stellt vor dem Hintergrund der aktuellen Situation in Europa die von der EU-Kommission entwickelten Perspektiven für Europa vor.

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Wir leben wieder in unruhigen Zeiten. Selten gab es in den letzten Jahren so viele Unwägbarkeiten. Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise, die 2008 in den Vereinigten Staaten begann, hat Europa bis in seine Grundfesten erschüttert. Der aufkeimende Nationalismus in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, die Entscheidung Großbritanniens für den BREXIT, die Gefahr eines in die Autokratie abdriftenden Polen, ein unberechenbarer Trump im Weißen Haus, eine aus den Fugen geratene Türkei, ungelöste Fragen zu den weltweiten Flüchtlingsströmen und die immer noch zu hohe Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa stellen die Europäische Union vor große Herausforderungen.

In Europa - in einer Welt im Wandel - geht ein rational kaum zu fassendes Gefühl um: Es kann und wird nicht so wie bisher weitergehen. Es muss sich etwas ändern. Dieses Gefühl ist greifbar verbunden mit diffusen Ängsten vor Globalisierung, Digitalisierung, Automatisierung, Migration und den Folgen des Klimawandels.

Jean-Claude Juncker, der Präsident der Europäischen Kommission, hat im März 2017 ein Weißbuch zur Zukunft Europas mit fünf unterschiedlichen Szenarien vorgelegt. Er forderte damit eine breite Diskussion über die Perspektiven der EU. Am 13. September 2017 will er in seiner Rede zur Lage der Union seine Vorstellungen über die Zukunft Europas konkretisieren.

Jochen Pöttgen wird in seinem Vortrag vor dem Hintergrund der aktuellen Situation in Europa die von der EU-Kommission entwickelten Perspektiven für Europa vorstellen und erläutern.

Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird aus organisatorischen Gründen gebeten.

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