Ihre Meinung zur Impfpolitik in der EU ist gefragt

Die Kommission hat am 21. Dezember eine öffentliche Konsultation für eine verstärkte Zusammenarbeit der EU bei der Bekämpfung von durch Impfstoffe vermeidbare Krankheiten eröffnet, die in einen Vorschlag für das kommende Jahr aufgenommen werden sollen. Interessierte Einzelpersonen und Organisationen können diese Initiative mitgestalten, indem sie sich bis zum 15. März 2018 zu drei Themen äußern: Der Bekämpfung der Impfskepsis, der Koordinierung einer nachhaltigen Impfstoffpolitik und dem Beitrag von Impfungen zur globalen Gesundheit.

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Viele gefährliche Krankheiten lassen sich durch Impfung vermeiden. Da sie nicht an Landesgrenzen haltmachen und nationale Impfprogramme oftmals überfordern, sind Maßnahmen auf EU-Ebene und eine koordinierte Herangehensweise erforderlich, um Epidemien und die grenzüberschreitende Ausbreitung von Krankheiten zu vermeiden. Eine verstärkte Zusammenarbeit aller wichtigen Akteure auf EU-Ebene, darunter Gesundheitsbehörden, Impfstoffindustrie, Forschung und Innovation, Gesundheitswesen, ist zweifellos von zusätzlichem Nutzen.

Mitte 2018 wird die Europäische Kommission einen Vorschlag für eine Empfehlung des Rates zur Verstärkung der Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von durch Impfung vermeidbaren Krankheiten annehmen. Ziel dieser öffentlichen Konsultation ist es, die Meinungen und Beiträge von Bürgerinnen und Bürgern, Behörden, Verbänden und anderen einschlägigen Organisationen einzuholen und sie in die Empfehlung des Rates einfließen zu lassen.

Die Konsultation ist bis zum 15. März 2018 geöffnet, danach wird ein Konsultationsbericht erstellt.

Weitere Informationen:

Die öffentliche Konsultation

Strategie der Kommission zu Impfungen