Förderprogramme

Förderprogramme

Existenzgründern stehen zahlreiche Förderprogramme zur Verfügung. Dabei ist es schwer, den richtigen Überblick zu erhalten

Die WESt bietet Ihnen alle Informationen rund um das Thema Förderung. Sprechen Sie uns an!

Förderung des Lebensunterhaltes für arbeitslose Gründer

Existenzgründer, die Arbeitslosengeld beziehen, können in der Anfangsphase der Selbstständigkeit Zuschüsse zum Lebensunterhalt erhalten. Je nach dem, welche Leistungen bezogen werden, können folgende Förderungen beantragt werden:

Arbeitslosengeld I: Gründungszuschuss
Ein Anspruch auf Arbeitslosengeld I ist unabdingbare Voraussetzung für den Bezug des Gründungszuschusses. In den ersten sechs Monaten erhalten Existenzgründer pro Monat zunächst einen Zuschuss in Höhe des Arbeitslosengeldes I zuzüglich einer Pauschale von 300 € für die soziale Absicherung. Nach dieser ersten Förderphase wird die wirtschaftliche Geschäftstätigkeit erneut überprüft. Wird diese festgestellt, kann die Agentur für Arbeit weitere neun Monate die pauschalen Zuschüsse von 300 € monatlich gewähren. Der Zuschuss muss vor Beginn der Selbstständigkeit bei der zuständigen Agentur für Arbeit beantragt werden. Zur Beantragung müssen ein schriftliches Unternehmenskonzept sowie eine fachliche Stellungnahme vorgelegt und die persönliche und fachliche Eignung dargelegt werden. Beachten Sie, dass noch ein Restanspruch auf Arbeitslosengeld I von 150 Tagen bestehen muss. Nähere Informationen zu den Fördervoraussetzungen erfahren Sie bei Ihrer zuständigen Agentur für Arbeit.

Arbeitslosengeld II: Einstiegsgeld
Existenzgründer, die Arbeitslosengeld II beziehen, können in die Anfangsphase ihrer selbstständigen Tätigkeit zusätzlich zum derzeitigen Arbeitslosengeld II noch ein monatliches Einstiegsgeld erhalten. Interessierte nehmen bitte zunächst Kontakt zu ihrem persönlichen Ansprechpartner bei der GAB bzw. bei ihrer Kommune auf. Anschließend erfolgt ein persönliches Beratungsgespräch bei der WESt. Zur Beantragung werden ein schriftliches Unternehmenskonzept, eine Stellungnahme und ein Lebenslauf benötigt.

Öffentliche Darlehen

Jede Startphase muss finanziert werden. KfW Mittelstandsbank und NRW.Bank bieten Existenzgründern zahlreiche Kredite zur Finanzierung der Gründung an. Die Vorteile öffentlicher Darlehen sind beispielsweise Festzinsen über die gesamte Laufzeit, Haftungsfreistellungen oder die Tilgungsmodalitäten. Neben der Inanspruchnahme tilgungsfreier Anlaufjahre besteht nämlich häufig auch die Option Sondertilgungen zu leisten bzw. den Kredit vorzeitig zurückzuführen.
Welche Förderkredite für Ihr Vorhaben in Frage kommt, erfahren Sie am besten in einem persönlichen Gespräch mit einem der Berater der WESt.

Bezuschussung von Gründungsberatung - Beratungsprogramm Wirtschaft

Das Land NRW bezuschusst die Inanspruchnahme von Unternehmensberatern durch Existenzgründer vor der Gründung bzw. der Übernahme eines Unternehmen.

Durch das Beratungsprogramm Wirtschaft werden 50 Prozent der Beratungskosten vom Land übernommen. Jedoch werden pro Beratungstag maximal 400 € Zuschuss gewährt. Bei Beratungen können bis zu vier Beratungstage gefördert werden. Im Ausnahmefall einer Betriebsübernahme können sogar bis zu sechs Tage bezuschusst werden.
Eine weitere Form der Beratung ist die Zirkelberatung. Unter Zirkelberatung wird eine Kombination aus Gruppen- und Einzelberatung für vier, maximal sechs Personen verstanden. Pro Person wird ein Tagewerk gefördert. Im Regelfall werden 50 Prozent gefördert, maximal 400 €. Bei ALG I und II werden 90 Prozent gefördert. In jedem Fall ist aber ein Eigenteil von mindestens 50 € zu erbringen.

Vor der Beratung ist es notwendig, mit einer zuständigen Kontaktstelle, für den Kreis Steinfurt die WESt, ein Kontaktgespräch zu führen. Hier werden die Fördervoraussetzungen abgeklärt sowie die Anträge auf den Weg gebracht. Erst nach Erhalt des Bewilligungsbescheides darf mit der Beratung begonnen werden.

Flyer BPW