Kundenkontakt für Handwerksunternehmen im digitalen Zeitalter

Innung "Sanitär, Heizung, Klima und Klempnerei Steinfurt" informiert über aktuelle Herausforderungen.

Die Mitglieder des Innungsvorstandes begrüßten als Referenten Josef Beine (4.v.r.). Er informierte über technische Verfahren und Fördermöglichkeiten des sogenannten hydraulischen Abgleichs.

Wie können Handwerksunternehmen ihre Kundenkontakte im digitalen Zeitalter weiterentwickeln? Dieser Frage gingen die Mitglieder der Innung Sanitär, Heizung, Klima und Klempnerei Steinfurt (SHK) während der jüngsten Innungsversammlung nach. Auf Einladung der Innung informierte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Fachverbandes SHK in Nordrhein-Westfalen, Alfred Jansenberger, über neue Herausforderungen und Möglichkeiten des Marketings im Internet.

Er riet den Vertretern der Innungsunternehmen, sich von Massenanbietern abzusetzen. Statt dessen sollten sich die Handwerksunternehmen klar als Spezialisten für individuelle Lösungen auf dem Markt positionieren. Angesichts einer zunehmenden Konkurrenz im Online-Geschäft ermahnte Alfred Jansenberger die Unternehmer, ihre Prozesse vor allem im kaufmännischen Bereich zu optimieren und Kundenkontakte zu intensivieren. Der Fachverband bietet entsprechende Schulungen für Innungsmitglie-der (www.stoercode.de).

Über aktuelle technische Herausforderungen informierte Josef Beine vom Unternehmen IMI Hydronic Engineering Deutschland GmbH in seinem Referat über den sogenannten hydraulischen Abgleich. Dabei handelt es sich um technische Maßnahmen, die dazu beitragen, den Einsatz von Wasser und Energie in Heizungsanlagen zu optimieren. Mit verschiedenen Förderprogrammen unterstützt der Bund solche Maßnahmen. Fördermittel gewähren zum Beispiel das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).