Digitale Transformation und Breitband: Wirtschaftsförderer-Treffen im hub.münsterLand

Auf Einladung der WESt trafen sich Wirtschaftsföderer/innen und Bürgermeister des Kreises im hub.münsterLand digital.

Austausch und Networking

Thomas Malessa informiert über Angebote und Leistungen des hub.münsterLand digital

Ingmar Ebhardt, Breitbandkoordinator des Kreises

Geschäftsführer Thomas Malessa informierte über Hintergründe, Grundidee und die Ziele des hub und lud zu einem Rundgang durch die erst vor kurzem bezogenen neuen Räumlichkeiten am Hafenweg 16 ein. Der digitale hub  Münsterland ist eines der 6 Kompetenzzentren in NRW. Er dient als Plattform für die Zusammenführung von Startups und Industrie und um die Digitalisierung in Unternehmen voran zu bringen. Ein wenig, so erläutert Thomas Malessa, ist das Prinzip vergleichbar mit dem altbekannten Vorschlagswesen - nur halt viel globaler: Gute, neuartige Ideen werden über den Filter "hub" eingebracht und "gepitched" . Unsere Aufgabe ist das Vernetzen und Fördern - auch was die Finanzierung anbelangt - mit dem Ziel, innovative Geschäftsprozesse und -modelle voranzutreiben. Die 6 NRW-hubs stehen dabei nicht in Konkurrenz zueinander, sondern kooperieren beispielsweise auch mit ihren Angeboten an Workshops und Schulungen rund um das Thema digitale Transformation.

Anschließend berichtete Ingmar Ebhardt, Breitbandkoordinator des Kreises Steinfurt, über die aktuelle Situation zum Breitbandausbau. Besonders erfreulich sei es, dass sich nahezu alle Kommunen des Kreises bei den Antragsverfahren für die zukunftssichere Glasfaser-Lösung (FTTB / FTTH) entschieden haben. Er informierte über die zeitlichen Abläufe und das sehr komplexe Procedere der Antragstellung. Die meisten Kommunen des Kreises nutzen dabei bereits das Wissen und die langjährigen Erfahrungen der WESt, die stets gerne beratend und begleitend zur Verfügung steht. Ein Problem wurde von mehreren Kommunen angesprochen: Gerade nach Pressemeldungen über bewilligte Förderanträge komme es immer wieder zu Anfragen, wann denn nun der Breitbandausbau fertiggestellt sei. Dabei sind - so Ebhardt - 2 bis 2 1/2 Jahre ab Antragstellung eine realistische Zeit.

Als neuer Mitarbeiter der WESt stellte sich Jens Konermann vor. Er ist schwerpunktmäßig für die Bereiche Innovation, Fördermittel und Standortentwicklung zuständig. Nach einem Ausblick auf kommende Veranstaltungen verabschiedete WESt-Geschäftsführerin Birgit Neyer die Teilnehmer. Das nächste Treffen findet im zweiten Halbjahr in Metelen statt.