Förderaufruf im Rahmen der Sozialpartnerrichtlinie des ESF

Gesucht werden innovative betriebliche Konzepte zur Bewältigung der Herausforderungen der Digitalisierung bei der Fachkräfteentwicklung im Rahmen der Sozialpartnerrichtlinie des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Der vierte Aufruf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales im Rahmen der ESF-Sozialpartnerrichtlinie „Fachkräfte sichern: weiter bilden und Gleichstellung fördern“ steht
unter dem Motto „Arbeit 4.0 - Zukunft der Arbeit / Fachkräftesicherung für die Arbeitswelt der Zukunft“. Gesucht werden Projekte, die aufzeigen, wie Digitalisierung auf der betrieblichen Ebene genutzt werden kann, um die Fachkräftebasis zu sichern. Im Fokus stehen dabei Fragen wie eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Verbesserung der Aufstiegs- und Karrierechancen von Frauen sowie die Erhöhung ihrer qualifikationsgerechten Erwerbsbeteiligung. Die Projekte sollen helfen, zukunftsfähige Qualifizierungskonzepte zu entwickeln und nachhaltige Weiterbildungsstrukturen auszubauen.
Thematisch müssen die Projekte in den fünf Handlungsfeldern der ESF-Sozialpartnerrichtlinie angesiedelt sein: Aufbau von Personalentwicklungsstrukturen, Aufbau
von vernetzten Weiterbildungsstrukturen in KMU, Initiierung von Branchendialogen, Stärkung der Handlungskompetenz betrieblicher Akteure im Hinblick auf Chancengleichheit und Entwicklung lebensphasenorientierter Arbeitszeitmodelle und Karrierewegplanungen. Antragsberechtigt sind Sozialpartner, Unternehmen und Bildungsträger. Das Antragsverfahren ist zweistufig. Vom 4. September bis zum 13. Oktober 2017 können Interessenbekundungen über das IT-System „ZUWES“ beim Bundesverwaltungsamt eingereicht werden. In einer zweiten Runde werden Antragsteller, deren Projektvorschläge positiv bewertet wurden, zur Einreichung des Hauptantrags aufgefordert.
Der Förderaufruf sowie die Förderrichtlinie sind auf der Internetseite des Europäischen Sozialfonds in Deutschland zu finden.