Der Kreis Steinfurt gibt seine Visitenkarte ab

Ni hao, dobriy den, welcome, iyi günler, willkommen!

Der Kreis Steinfurt hat beim Besuch der international besetzten Repräsentantengruppe der NRW.Invest seine Visitenkarte abgegeben und sich als ein moderner und aufgeschlossener Wirtschafts- und Investitionsstandort vorgestellt, der das Zeug hat und über den Innovationsgeist verfügt, im globalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu sein.
Auf Einladung der WESt war die 17-köpfige Gruppe der NRW-eigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft (aus Peking, Shanghai, Tokio, Istanbul, Seoul, St. Petersburg, Moskau, Chicago und Warschau) in die Region gekommen. Informiert wurde über Möglichkeiten, Standorte für Neugründungen, Erweiterungen oder Kooperationspartner mit dem Ziel zu finden, aus dem Kreis Steinfurt heraus neue Märkte zu erschließen, Dienstleistungen anzubieten oder den Firmensitz als Ideenschmiede zu nutzen, um neue Produkte zu entwickeln.
Mit Schumacher Packaging in Greven und Tadim in Emsdetten wurden zwei Unternehmen besucht, die sich bereits erfolgreich auf Vermittlung von NRW.Invest im Kreis niedergelassen haben. Saertex in Saerbeck, für seine Arbeit von der NRW.Invest bereits preisgekrönt, diente als Beispiel für eine Firma, die es in der Entwicklung und mit dem Vertrieb ihrer Produkte zur Weltmarktführerschaft gebracht hat. Der Besuch des FMO wurde genutzt, um aufzuzeigen, dass die Region neben Autobahnanbindungen und Schifffahrtswegen über eine ausgezeichnete Verkehrsinfrastruktur aus der Luft, auf dem Land und dem Wasser verfügt. Auf dem Zechengelände in Ibbenbüren wurden der Konversionsprozess und die Vision eines Gründer-Campus vorgestellt.
Sowohl NRW.Invest-Geschäftsführerin Petra Wassner als auch ihre Kollegin Birgit Neyer von der WESt waren sich darin einig, wie wichtig es sowohl für die Akquisition und Betreuung der Unternehmen als auch für das für das internationale Marketing ist, ein konkretes Bild von einer Region zu vermitteln. So war die Gruppe insbesondere überrascht von der großen Zahl an Industriearbeitsplätzen und davon, wie viele Flächen im Kreis Steinfurt überhaupt für Industrieansiedlungen zur Verfügung stehen. Darüber hinaus ist in den Gesprächen immer wieder betont worden, welche Bedeutung der Breitbandausbau für Unternehmensansiedlungen hat.
„Die Vorträge und Gespräche waren wirklich toll“, beschreibt Birgit Neyer ihren Eindruck von der Atmosphäre, die während des Besuch geherrscht hat. Es sei gelungen, der Gruppe deutlich zu machen, was den Kreis Steinfurt von konkurrierenden Wirtschaftsstandorten unterscheidet. Neyer: „Ich bin überzeugt, dass wir klargemacht haben, dass wir uns im Gegensatz zu anderen Regionen wirklich ernsthaft und mit allen Mitteln die uns zur Verfügung stehen bemühen, Unternehmen, die bereit sind, sich hier anzusiedeln, zu betreuen und zu beraten.“ Sowohl NRW.Invest als auch die WESt verfügten sowohl über die Erfahrung als auch das Netzwerk, Kontakte zu schaffen und ausländischen Investoren Serviceleistungen während des gesamten Ansiedlungsprozesses zu bieten.
Neyer und Wassner waren überzeugt, dass der Kreis Steinfurt bei den NRW.Invest-Repräsentanten einen nachhaltigen Eindruck und ein Bild davon hinterlassen hat, wie attraktiv und aufgeschlossen die Region für internationale Ansiedlungen und Kooperationen ist. Es werde bestimmt ein Wiedersehen auf der einen oder anderen Ebene geben: Zai jianmian, do svidaniya, güle güle, bye bye, auf Wiedersehen.
DIRK DRUNKENMÖLLE