Zukunftsfähige Wärmeversorgung

Der dritte Expertenworkshop des Projektes „WiEfm – Wärme in der Euregio: fokussieren und modernisieren“ fand in Hengelo statt.

Ein zentrales Thema war auch dieses Mal die Frage, wie man Nah- und Fernwärme effizient und grenzüberschreitend nutzen kann. Gemeinsam mit der niederländischen Saxion University of Applied Sciences, der FH Münster, der WFC Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld GmbH, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Borken, der Abfallwirtschaftsgesellschaft des Kreises Warendorf und der niederländischen Beratungsgesellschaft kiEMT, setzt sich die WESt für eine nachhaltige Wärmeversorgung in der Region ein. In dem noch ein Jahr laufenden Projekt konnten nun die ersten Ergebnisse präsentiert werden: „Wir haben sehr viele detaillierte Erkenntnisse über die Planung und den Ausbau von Wärmenetzen. So können wir mit der „Hot-Spot-Analyse“ auf unserer Homepage per Mausklick sagen, für welche Gemeinde oder Kommune in der Region es sich lohnt auf mögliche Wärmenetze zu schauen“, sagte Christian Rapien, Projektkoordinator bei der WESt.


Im Rahmen dieses Projektes konnten bereits zwei konkrete Maßnahmen im Kreis Steinfurt durch „Wärmegutscheine“ gefördert werden. Guido Wermers, Klimaschutzmanager der Stadt Rheine und Robert Wasser, Geschäftsführer der Firma Energethik, zeigten in Workshops des Expertenworkshops auf, wie eine zukunftsfähige Wärmeversorgung für Neubausiedlungen und auch bestehende Wohngebiete in den Städten Rheine und Greven aussehen könnte.