Förderung des Bildungsschecks NRW wird ausgeweitet

Ab Mai 2018 fällt im betrieblichen Zugang die Einkommensgrenze und im individuellen Zugang die Zielgruppendefinition.

Ab sofort können auch Selbstständige in NRW den Bildungsscheck für eine berufliche Weiterbildung in Anspruch nehmen, sofern das zu versteuernde Einkommen unter 40.000 Euro (bzw. 80.000 Euro bei gemeinsamer Veranlagung) liegt.

Der Bildungsscheck fördert eine berufliche Weiterbildung mit 50 Prozent und maximal 500 Euro. Er richtet sich ausschließlich an kleine und mittlere Unternehmen in NRW, die weniger als 250 Beschäftigte - gerechnet in Vollzeitäquivalenten – haben und nicht dem öffentlichen Dienst angehören. Es gibt den betrieblichen Zugang, bei dem der Arbeitgeber die restlichen Kosten der Fortbildung übernimmt und den individuellen Zugang, in dessen Rahmen der Erwerbstätige selber zahlt.
Voraussetzung für den Erhalt des individuellen Bildungsschecks ist ein zu versteuerndes Einkommen unter 40.000 Euro (bzw. 80.000 Euro bei gemeinsamer Veranlagung) und der Wohnsitz oder der Arbeitsplatz in NRW liegt und der Arbeitgeber weniger als 250 Beschäftigte hat. Die Förderung ist wieder jährlich möglich. Betriebe können bis zu 10 Bildungsscheck pro Jahr erhalten. Digitale Lernformate sind in Kombination mit herkömmlichen Kursformaten flexibel einsetzbar. Auch Inhouse Seminare werden wieder unterstützt.
Der Bildungsscheck des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen refinanziert sich aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union.

Fragen zum Bildungsscheck beantworten Annerose Pott 02551 69-2776 und Monika Kübel 02551 69-2771 von der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt mbH (WESt).