#Chefsache bei Dyckerhoff: Wie moderne Energiesysteme die Industrie zukunftsfähiger machen

Wie lassen sich Energieverbräuche optimieren, Kosten senken und gleichzeitig CO₂-Emissionen reduzieren? Dieser Frage widmete sich die jüngste Veranstaltung der Reihe #Chefsache von WESt mbH und TRAIN, die rund 40 Vertreterinnen und Vertreter aus der regionalen Wirtschaft in das Dyckerhoff Zementwerk nach Lengerich führte.

Nach der Begrüßung durch Christian Holterhues, Geschäftsführer der WESt mbH, erhielten die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in die Herausforderungen und Chancen einer energieintensiven Industrie. 

Dr. Martin Oerter, Leiter der Werksgruppe Nord bei Dyckerhoff, gab Einblicke in die strategischen Ansätze des Unternehmens zur Reduzierung von Energieverbrauch und CO₂-Emissionen. Dabei wurde deutlich: Gerade in energieintensiven Branchen sind langfristige Effizienzsteigerungen ein zentraler Baustein für Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltige Produktion. Ingo Sosna stellte das Energiemanagementsystem des Unternehmens vor und zeigte auf, wie durch kontinuierliche Analyse, Optimierung und technische Maßnahmen Energie effizienter eingesetzt werden kann.

Ergänzend stellte Prof. Dr. Peter Vennemann von der FH Münster Möglichkeiten der Energiesystemmodellierung vor. Anhand konkreter Praxisbeispiele zeigte er, wie Unternehmen mithilfe dieser Methoden Potenziale moderner Strom- und Wärmeversorgungssysteme erkennen und fundierte Entscheidungen für zukünftige Energiestrategien treffen können.

Ein besonderer Programmpunkt war der Blick hinter die Kulissen eines der größten und modernsten Zementwerke Deutschlands. Beim Betriebsrundgang wurde schnell deutlich, welche Dimensionen die Produktion hat – und wie viel Engagement in Maßnahmen für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz steckt. Von der Nutzung alternativer Brennstoffe über Wärmerückgewinnung bis hin zu Projekten zur CO₂-Abscheidung: Das Werk arbeitet kontinuierlich daran, seine Prozesse nachhaltiger zu gestalten.

Die Veranstaltung machte deutlich: Die Transformation der Industrie ist eine anspruchsvolle Aufgabe, bietet aber auch große Chancen. Mit Investitionen in moderne Technologien, effizientere Prozesse und neue Lösungsansätze leistet Dyckerhoff einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Industriestandorts. Die Veranstaltung bot zugleich eine Plattform für den Wissenstransfer und den Austausch über Unternehmensgrenzen hinweg.

#Chefsache ist ein gemeinsames Veranstaltungsformat der WESt und der Initiative TRAIN. „Wissen teilen“ lautet das Prinzip. Die nächste Veranstaltung aus dieser Reihe findet am 10. September bei der Hottenroth GmbH in Altenberge statt: „Digitaler Zwilling – Potenziale für Unternehmen und Kommunen“.

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