„Landrat im Dialog mit Unternehmern vor Ort“: Dr. Martin Sommer besucht visunext SE in Emsdetten

Wie können öffentliche Auftraggeber bei der digitalen Ausstattung von Schulen, Verwaltungsgebäuden und weiteren kommunalen Einrichtungen noch besser unterstützt werden? Welche Rolle spielen klare Auftrags- und Vergabeverfahren, passgenaues Fördermittelmanagement und ein möglichst einheitliches Vorgehen? Über diese und weitere Fragen tauschte sich Landrat Dr. Martin Sommer jetzt bei einem Unternehmensbesuch bei der Firma visunext SE in Emsdetten aus.

Wie können öffentliche Auftraggeber bei der digitalen Ausstattung von Schulen, Verwaltungsgebäuden und weiteren kommunalen Einrichtungen noch besser unterstützt werden? Welche Rolle spielen klare Auftrags- und Vergabeverfahren, passgenaues Fördermittelmanagement und ein möglichst einheitliches Vorgehen? Über diese und weitere Fragen tauschte sich Landrat Dr. Martin Sommer jetzt bei einem Unternehmensbesuch bei der Firma visunext SE in Emsdetten aus. 

Der Besuch fand im Rahmen der Reihe „Landrat im Dialog mit Unternehmern vor Ort“ statt. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt (WESt), der Wirtschaftsvereinigung für den Kreis Steinfurt (WVS) sowie der Stadt Emsdetten informierte sich der Landrat über die Entwicklung des Unternehmens, aktuelle Marktanforderungen und die Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern. Das Format dient dem direkten Austausch zwischen Kreis, Kommunen, Wirtschaftsförderung und Unternehmen und greift regelmäßig aktuelle Herausforderungen der mittelständischen Wirtschaft im Kreis Steinfurt auf. 

Zu Beginn stellte Unternehmensgründer Christoph Hertz die Geschäftsfelder und die Entwicklung der letzten Jahre vor. Das Unternehmen versteht sich als Systemhaus für Medientechnik und technikgestützte Raumlösungen. Zum Portfolio gehören unter anderem Präsentations- und Konferenztechnik, digitale Lernumgebungen, Displays, Beamer, Leinwände sowie Audio- und AV-Lösungen. visunext entwickelt ganzheitliche Raumlösungen für Konferenzräume, Lernumgebungen und moderne Arbeitswelten und ist mit 175 Mitarbeitenden europaweit in neun Ländern aktiv. 

Im Anschluss an die Unternehmensvorstellung stand eine offene Diskussionsrunde im Mittelpunkt. Dabei ging es unter anderem um praktische Erfahrungen im Vergabewesen, die Anforderungen an öffentliche Beschaffungsprozesse, den Umgang mit Fördermitteln sowie um die Frage, wie Kommunen bei der digitalen Ausstattung künftig noch stärker einheitlich und strategisch vorgehen können. Gerade bei technischen Lösungen für Schulen, Kreis- und Rathäuser sowie weitere öffentliche Einrichtungen wurde deutlich, dass Planungssicherheit, Standardisierung und eine frühzeitige Abstimmung zwischen Verwaltung und Anbietern wichtige Voraussetzungen für erfolgreiche Projekte sind. 

Landrat Dr. Martin Sommer hob die Bedeutung solcher Gespräche hervor: „Digitale Infrastruktur entscheidet heute wesentlich darüber, wie gut Bildung, Verwaltung und Zusammenarbeit vor Ort gelingen. Unternehmen wie visunext zeigen, wie viel Fachwissen und Innovationskraft im Kreis Steinfurt vorhanden sind. Dieses Know-how sollten wir nutzen, um öffentliche Einrichtungen zukunftsfähig auszustatten und Abläufe für alle Beteiligten möglichst klar und effizient zu gestalten.“ 

Auch die Themen Fördermittelmanagement und kommunale Zusammenarbeit nahmen breiten Raum ein. In der Diskussion wurde deutlich, dass Förderprogramme zwar wichtige Impulse für Investitionen setzen, in der praktischen Umsetzung jedoch häufig hohe Anforderungen an Planung, Fristen, Dokumentation und Vergabe stellen. Ein abgestimmtes Vorgehen der Kommunen könne dazu beitragen, Erfahrungen zu bündeln, Synergien zu nutzen und digitale Ausstattung langfristig wirtschaftlich und nachhaltig zu organisieren. 

Zum Abschluss zog der Landrat ein positives Fazit. Der Besuch habe gezeigt, wie wichtig der direkte Austausch mit Unternehmen sei, die regelmäßig an der Schnittstelle von Wirtschaft, Verwaltung, Bildung und Digitalisierung arbeiten. „Wir nehmen aus dem Gespräch wertvolle Hinweise mit – insbesondere dazu, wie öffentliche Beschaffungsprozesse praxisnah gestaltet und kommunale Digitalisierungsprojekte besser miteinander verzahnt werden können“, so Sommer. 

Das Treffen war Teil des Formats „Landrat im Dialog mit Unternehmern vor Ort“, mit dem Landrat Dr. Martin Sommer gemeinsam mit der WESt, der WVS und den Kommunen den regelmäßigen Kontakt zu Unternehmen im Kreis Steinfurt pflegt. Ziel ist es, aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Perspektiven der regionalen Wirtschaft aus erster Hand aufzunehmen und daraus Impulse für die weitere Arbeit abzuleiten.

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Tauschten sich gemeinsam über Gegebenheiten und Herausforderungen der mittelständischen Wirtschaft aus (v.l.n.r.): Greta Merz (Referentin der Geschäftsführung visunext), Christoph Hertz (Unternehmensgründer und Geschäftsführer visunext), Oliver Kellner (Bürgermeister Emsdetten), Dr. Martin Sommer (Landrat Kreis Steinfurt), Dr. Axel Niclas (Bereichsleiter Vertrieb und Geschäftsentwicklung visunext), Christian Holterhues (Geschäftsführer WESt), Martina Breckweg (Vorstandsvorsitzende WVS), Heiner Hoffschroer (Geschäftsführer WVS), Philipp Schultejann (Referent des Landrates u. Pressesprecher des Kreises). © Kreis Steinfurt