Partner treffen sich erstmals zum Projekt "Allianz zirkuläres Bauen Münsterland – AziBauM"

Wie können Gebäude so geplant, gebaut, saniert und zurückgebaut werden, dass Materialien möglichst lange genutzt und anschließend wiederverwendet werden können? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Projekt „Allianz zirkuläres Bauen Münsterland“, kurz AziBauM.

Zum ersten Treffen des Projektes “AziBauM” – Allianz zirkuläres Bauen Münsterland" kamen jetzt die Beteiligten in der kreisl Kiste am Domplatz in Münster zusammen. Der Projektname  steht für Wissens- und Technologietransfer rund um zirkuläres Bauen und Sanieren. Die Handwerkskammer Münster koordiniert das Projekt gemeinsam mit dem Münsterland e. V., der FH Münster (Institut IWARU), den Wirtschaftsförderungen der Kreise Steinfurt, Borken und Warendorf, der Stadt Münster und der Kreishandwerkerschaft Coesfeld. Zahlreiche assoziierte Partnerinnen und Partner aus der Region unterstützen das Vorhaben zusätzlich. Gemeinsam bündeln sie Fachwissen, machen gute Praxisbeispiele sichtbar und bringen kreislauffähige Bauweisen in der Region voran. Zentrale Anlaufstelle ist das Demonstrationszentrum Bau und Energie der Handwerkskammer Münster. 

Ziel des Projekts ist es, das zirkuläre Bauen und Sanieren im Münsterland stärker in der Praxis zu verankern. Im Mittelpunkt steht der Wissens- und Technologietransfer: AziBauM bündelt Fachwissen aus Handwerk, Unternehmen, Kommunen, Wissenschaft und Bildung, macht praxistaugliche Lösungen sichtbar und unterstützt deren Umsetzung. 

Eine zentrale Anlaufstelle entsteht im Demonstrationszentrum Bau und Energie der Handwerkskammer Münster. Dort werden zirkuläre Baustoffe, Bauteile und innovative Lösungen anschaulich und praxisnah präsentiert. Ergänzt wird das Angebot durch eine mobile Ausstellung, die das Thema in die gesamte Region trägt. 

AziBauM läuft von Juli 2026 bis Juni 2029 und wird im Rahmen des EFRE/JTF-Programms Nordrhein-Westfalen 2021–2027 gefördert. 

Weitere Informationen sind hier erhältlich.

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Die Projektbeteiligten, unter ihnen Verena Kuhn (2.v.l.) als Verantwortliche bei der WESt, trafen sich zu ersten Gesprächen. Foto: Handwerkskammer Münster