150 Meter tief, 40 Grad warm: Laborgespräch zeigt Potenziale moderner Erdwärme

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Steigende Energiepreise und die notwendige Wärmewende stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Eine mögliche Lösung liegt in der Tiefe: Beim Laborgespräch am Technologie-Campus Steinfurt der FH Münster erhielten Expertinnen und Experten aus Fachunternehmen und Handwerksbetrieben Einblicke in moderne Erdwärme und intelligente Steuerungstechnik.

Im Labor für Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik und Gebäudeautomation stellten Prof. Dr. Martin Höttecke und sein Team – die wissenschaftlichen Mitarbeiter Florian Segger und Gregor Plascher – aktuelle technische Ansätze vor. Dabei stand insbesondere die praktische Anwendung im Mittelpunkt: Wie funktioniert die Technik im Betrieb? Welche Möglichkeiten bietet sie für Unternehmen? Und wo ergeben sich Anknüpfungspunkte für gemeinsame Projekte und Kooperationen?

Bei der anschließenden Führung über den Technologie-Campus konnten die Teilnehmenden die Technik auch direkt im Betrieb kennenlernen. Besichtigt wurden unter anderem die neue 150 Meter tiefe Erdwärmebohrung und die dazugehörige Wärmepumpe.

Das Laborgespräch zeigte, wie wertvoll der direkte Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist. Der praxisnahe Einblick ermöglicht es Unternehmen, neue Technologien kennenzulernen, konkrete Anwendungsmöglichkeiten zu diskutieren und mögliche Anknüpfungspunkte für gemeinsame Projekte auszuloten.

Das Format wird von der WESt mbH und der TAFH Münster GmbH im Rahmen der Initiative TRAIN ermöglicht.

Ein herzlicher Dank gilt Prof. Dr. Martin Höttecke und seinem Team für die spannenden Einblicke sowie allen Teilnehmenden für den offenen und praxisnahen Austausch.

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Bei Rundgang nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, einen Blick auf die Technik zu werfen.