Digitaler Zwilling: Potenziale für Unternehmen und Kommunen

Der digitale Zwilling war kürzlich Thema unserer #Chefsache-Veranstaltung mit den Referenten Prof. Dr. Gernot Bauer (FH Münster) und Philipp Harhues, Geschäftsführer der Hottgenroth Gruppe in Altenberge.

 

Konkrete Beispiele aus realen Projekten machten deutlich, wie vielfältig die Anwendungsmöglichkeiten eines digitalen Zwillings, also eines digitalen Abbildes von realen Objekten, Systemen, Orten oder Prozessen sind - beispielsweise in der Produktion, der Medizin, im Bereich der Mobilität etc. „Der digitale Zwilling macht die Komplexität sichtbar und ermöglicht es, bessere Entscheidungen zu treffen“, erläuterte Prof. Bauer. Prozesse, Anlagen oder Infrastrukturen lassen sich vorausschauend planen und optimieren. Szenarien lassen sich simulieren, bevor sie in der realen Welt zum Einsatz kommen. All dies trage dazu bei, Ausfallrisiken zu reduzieren und den Kosten- und Ressourcenverbrauch zu senken.

Philipp Harhues ging insbesondere auf die Erstellung digitaler Zwillinge von Bestandsgebäuden ein. Er zeigte auf, wie auch bei unvollständiger oder schlechter Datenlage mithilfe von KI-gestützten Methoden und modernen Scanverfahren verlässliche digitale Gebäudemodelle entstehen können. Sein Vortrag machte greifbar, wie digitale Zwillinge zum Schlüssel für ein zukunftsfähiges Gebäudemanagement werden können.

Anschließend nutzten die rd. 35 Teilnehmenden bei Snacks und kühlen Getränken die Gelegenheit für Austausch, Diskussion und Networking – das ganze bei schönstem Wetter auf der sonnigen Dachterrasse im Gewerbegebiet Altenberge. Ein herzliches Dankeschön an das gastgebende Unternehmen Hottgenroth und die beiden Referenten!!

#Chefsache ist ein gemeinsames Veranstaltungsformat von WESt und der Initiative TRAIN – Transfer | Innovation | Steinfurt. Wissen teilen lautet das Prinzip.
 

Zurück