Um diese Frage ging es am 23. September beim Aktionstag „Neue Talente entdecken!“ in Ibbenbüren. Christian Holterhues moderierte die Podiumsdiskussio, mit Beschäftigten, die den Weg aus einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt gegangen sind, mit Führungskräften aus dem Unternehmen, das sie eingestellt hat, mit den Leitungen der drei gastgebenden Werkstätten und mit Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW. Eingeladen hatten die Ledder Werkstätten, die Caritaswerkstätten Langenhorst und die Caritas-Emstor-Werkstätten Rheine.
Eines wurde deutlich: Es braucht Menschen, die sich etwas zutrauen: im Betrieb, in der Werkstatt, in der Familie. Und es braucht Unternehmen, die den ersten Schritt gehen.
Genau darum geht es auch bei der Kampagne „Inklusion Münsterland“, in der sich über 40 Akteure aus Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft aus dem Münsterland dafür einsetzen, mehr Menschen mit Behinderung in sozialversicherungspflichtige Arbeit zu bringen: www.inklusion-muensterland.de
Danke an die drei Werkstätten für die Gastgeberschaft, an die Unternehmensvertreter, an Minister Laumann, aber vor allem an die Beschäftigten, die so offen von ihrem Weg erzählt haben.