Hier setzt das Projekt „TOR@Münsterland – Operative und Technologische Resilienz“ an. Ziel ist es, die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen im Münsterland zu stärken und Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre operative und technologische Resilienz weiterzuentwickeln.
Digitale Tools und praktische Unterstützung
Im Rahmen des Projekts werden verschiedene Angebote entwickelt. Ein Self-Assessment-Tool ermöglicht Unternehmen eine datenbasierte Analyse ihres Resilienzstatus. Eine KI-basierte Technologie-Scouting-Software unterstützt KMU dabei, zukunftsrelevante technologische Trends frühzeitig zu erkennen.
Ergänzt wird das Angebot durch das Resilience Leadership Programm. Führungskräfte werden dabei unterstützt, resilienzfördernde Maßnahmen umzusetzen und strategische Entscheidungen zur Krisenbewältigung zu treffen. Workshops, Webinare, Leitfäden und Handlungsempfehlungen sowie Resilienz-Cluster fördern zudem den Austausch zwischen Unternehmen, Wissenschaft und Wirtschaftsförderung.
KMU für Interviews gesucht
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die aktive Beteiligung von Unternehmen. Dafür werden kleine und mittlere Unternehmen aus dem Münsterland für persönliche Interviews von etwa 45 bis 60 Minuten gesucht.
Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Faktoren und Prozesse die operative und technologische Resilienz im praktischen Unternehmensalltag beeinflussen. Die Gespräche sollen einen Überblick über die praktischen operativen Risiken von KMU im Münsterland geben. Die Erkenntnisse helfen unter anderem beim Aufbau des digitalen Self-Assessment-Tools.
Für teilnehmende Unternehmen bietet das Interview die Möglichkeit, die eigene Widerstandsfähigkeit gegenüber externen Schocks und Einflussfaktoren wie Lieferkettenstörungen oder geopolitischen Konflikten zu reflektieren und Entwicklungspotenziale zu erkennen.
Darüber hinaus erhalten teilnehmende Unternehmen:
- frühen Zugang zum digitalen Self-Assessment-Tool zur eigenen Risikoanalyse,
- Zugang zu einem KI-gestützten Technologie-Scouting-Tool zur Früherkennung neuer technologischer Entwicklungen,
- Einladungen zu Workshops sowie Zugang zu Infomaterial und praktischen Handlungsempfehlungen im Rahmen des Resilience Leadership Programms,
- Zugang zu einem breiten Netzwerk aus Wissenschaft, Wirtschaftsförderung und anderen Unternehmen,
- eine Einladung zur Auftaktveranstaltung „Transformation Münsterland“ am 26. November 2026 in der Hafenkäserei Münster mit Vorträgen zu verschiedenen Förderprojekten zum Thema Innovation und Nachhaltigkeit sowie anschließendem Rahmenprogramm mit Essen, Getränken und Networking.
Das Interview wird von zwei Mitgliedern des Projektteams geführt und kann digital oder in Präsenz stattfinden.
Interesse an einer Teilnahme?
Interessierte Unternehmen können sich bis zum 6. November 2026 melden bei:
Simon Rieken
Projektreferent „Operative und Technologische Resilienz“, IHK Nord Westfalen
Simon.Rieken@ihk-nordwestfalen.de
0251 707-476
Weitere Informationen zum Projekt gibt es bei der IHK Nord Westfalen.
Das Projekt wird mit Mitteln der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert.
Projektpartner: IHK Nord Westfalen, Münsterland e.V., FH Münster, Digital Hub münsterLAND, Technologieförderung Münster GmbH sowie die Wirtschaftsförderungen der Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf.